Der Mensch, der sehen kann,
was es mit dem menschlichen Leben auf sich hat








1... 1,1-3: Vorwort
 

(1) Offenbarung des Jesus Christus, die Gott ihm gegeben hat, um seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen muß. Er hat sie durch seinen Engel geschickt und seinem Knecht Johannes gezeigt, (2) der das Wort Gottes bezeugt hat und ebenso das Zeugnis des Jesus Christus, soviel er davon geschaut hat.
(3) Selig, der die Worte der Prophezeihung liest und hört und der das in ihr Geschriebene bewahrt, denn die Zeit ist nahe.
 

Durch sein lebenslanges Zeugnis für das Wort Gottes hat der Seher Johannes ein ganz besonderes Bewußtsein entwickelt für den Prozeß der menschlichen Transformation. Und jetzt, gegen Ende seines Lebens, spürt er in sich den Ruf, den gläubig Gewordenen in einem großen Bilderbogen vor Augen zu führen, welcher Art das Gericht ist, das den Prozeß der Menschwerdung steuert, und ihnen zu zeigen, daß es keine Möglichkeit gibt, der Auseinandersetzung auszuweichen, denn nach der Verdunkelung des menschlichen Wesens im Sündenfall kann nur eines dem Leben Sinn verleihen, nämlich daß das ursprünglich Menschliche wieder erscheint, das Ebenbild Gottes. Und Johannes sieht das Ringen darum und die Kräfte, die dabei am Werk sind, und im Geist verwebt sich vor ihm alles in die Form eines großen symbolischen Endzeitdramas.
Und Johannes sieht dieses Drama als eine Offenbarung des "Jesus Christus". Und er meint damit nicht einfach nur Jesus, sondern in ihm eben das in jedem Menschen bereits gegenwärtige Ebenbild Gottes, den "Menschensohn", der in jedem von uns ständig mit dem von ihm durch den Sündenfall losgelösten eigenwilligen "Ich" zu kommunizieren versucht, ohne Worte, nur über den Organismus, wie ein neugeborenes Kind mit seiner Mutter kommuniziert, und durch die Bildersprache der Träume. Die Fähigkeit zu dieser bildlichen Form der Mitteilung ist uns von Anfang an gegeben, und damit existiert von Anfang ein Tor zur Erlösung. Und diejenigen, die sich danach sehnen, ihren Ursprung wiederzuentdecken, finden in diesen Bildern den Schlüssel zu den für das gewöhnliche Bewußtsein oft unbegreiflichen, schmerzlichen und auch glücklichen Erfahrungen des Lebens.
Und in den Bildern, die Johannes uns vorstellt, kann jeder Hörer und jeder Leser seinen eigenen inneren Kampf wiedererkennen und seine momentane Position darin. Wir alle können uns selbst darin finden und sehen, was demnächst auf uns zukommen wird, "was in Kürze geschehen muß". "Jesus Christus", "der Menschensohn" vermittelt uns die Botschaft durch den Seher Johannes, damit wir die Bedeutung dieses Kampfes für unser Leben erkennen und damit es uns leichter wird, uns eindeutig auf die Seite des Erlösers zu stellen. Es ist keine Zeit zu verlieren. Die Entscheidung ist bereits im Gange. (3)
 
 
 
 
 
 

2... 1, 4-8: Friedenswünsche an die Adressaten
 

(4) Johannes den sieben Gemeinden in Asien.
Gnade euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommt,
und von den sieben Geistern vor seinem Thron,
(5) und von Jesus Christus, dem Zeugen, dem Treuen, dem Erstgeborenen der Toten und dem Beherrscher der Könige der Erde.
Dem, der uns liebt und der uns erlöste von unseren Sünden in seinem Blut,
(6) und der uns zu einem Königtum machte, zu Priestern für seinen Gott und Vater, ihm sei der Ruhm und die Macht in die Äonen. Amen.
(7) Sieh, er kommt mit den Wolken, und sehen wird ihn jedes Auge,
auch die, welche ihn durchbohrten,
und trauern werden über ihn alle Stämme der Erde. Ja, Amen.
(8) Ich bin das Alpha und das Omega,
sagt der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allherrscher.
 

Johannes richtet seine Botschaft an sieben exemplarische Gemeinden in Kleinasien. (1)
Er wünscht ihnen Frieden. Aber wie kann einer Frieden haben, der sich abgespalten hat von seinem Ursprung? Er wünscht ihnen daher Frieden "von Ihm, der ist und der war und der kommt", von ihrem Urheber, zu dem sie wieder zurückkehren werden.
Und dieser Friede kommt auch von den "sieben Geistern vor seinem Thron".
Sieben, das ist ein vollständiger Zyklus, so wie die sieben Tage der Schöpfung und wie die Zahl des Männlichen (drei) und die des Weiblichen (vier) zusammen sieben ergeben. Die volle Zahl der Lebensgeister steht um den Thron Gottes. Und dieser Thron, wo steht er? In diesem Augenblick stehen wir vor ihm. Und mitsamt den sieben Geistern ist er in uns. Und auch da ist Frieden. (4)
Und Frieden kommt von dem exemplarischen Menschensohn Jesus, der den Tod überwunden hat und dessen Kraft die aller Könige der Erde übersteigt. In Jesus hat der Menschensohn uns ein für allemal ein Beispiel der Erlösung gegeben, denn er hat sich vollkommen gelöst von dem Eigensinn, durch den die gefallen Menschen sich von Gott getrennt haben. Indem er sein Leben hingab, hat er gezeigt, daß kein Gut, auch nicht das des Lebens, diese Abspaltung rechtfertigt. (5)
Indem er sich der Macht des Todes nicht gebeugt hat, ist er zum König des Lebens geworden. Und indem wir uns von ihm aus unseren Verstrickungen lösen lassen, werden auch wir wie er, "eins mit dem Vater" und Beherrscher des Lebens. Und unser Leben wird zu einem heiligen Ritual, das wir vor Gott, unserem Vater zelebrieren. Und dann ist für uns niemand mehr groß oder mächtig, nur Gott allein. (6)
Und wie alles auf der Erde erst wachsen kann, wenn Regen kommt (Gen 2, 5), so werden auch wir heutige Menschen nur wiederbelebt durch sein Wasser des ewigen Lebens, das er über uns ausgießen wird, wenn er kommt. Und alle werden diese Notwendigkeit sehen, auch die, die den hingerichtet haben, in dem das Ebenbild Gottes bereits klar erschienen war. Und die Menschen aller Völker werden klagen, weil sie so hartnäckig festgehalten haben an ihrem eigensinnigen Machtanspruch. (7)
Das sagt Gott, unser Ursprung und unser Ziel, der letztlich alles beherrscht, auch wenn es oft nicht so zu sein scheint. (8)
 
 
 
 
 

3... 1, 9: Wer ist der, der die Vision empfängt?
 

(9) Ich, Johannes, euer Bruder und Mitteilhaber an der Bedrängnis und dem Königtum und der Ausdauer in Jesus, war auf der Insel, die Patmos heißt, wegen des Wortes Gottes und des Zeugnisses von Jesus.
 

Johannes, der diese Vision empfängt, ist keiner von den Unsterblichen Göttern des Olymp, er ist einer wie wir, bedrängt wie wir. Und wie wir hat auch er teil an der Herrschaft des einen Herrn, und mit uns harrt er aus in dem Bewußtsein, das Jesus uns vermittelt hat.
Auf der Insel Patmos hat Johannes dieses gesehen, weil Gott ihn da hingestellt hat als Zeuge für Jesus. (9)
 
 
 
 

4... 1, 10-11: Der Beginn der Vision
 

(10) Ich war im Geist am Herrentag
und hörte hinter mir eine Stimme wie von einer Trompete,
(11) die sagte: Was du siehst, schreibe in ein Buch
und schicke es den sieben Gemeinden,
nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyateira und nach Sardeis und nach Philadelphia und nach Laodikeia!
 

Johannes "war im Geist am Herrentag". Was das heißt, können wir nur verstehen, wenn wir verstehen, wer dieser Mensch ist. Er nennt sich "Johannes", so wie der Evangelist, so wie der Lieblingsjünger Jesu. Ob er es wirklich ist oder vielleicht ein Schüler wissen wir nicht. Moderne Bibelwissenschaftler meinen, es wäre nicht der Apostel, sondern ein anderer, und sie begründen das mit Unterschieden in der Wortwahl zwischen dem Evangelium und der Geheimen Offenbarung. So plausibel das auch klingt, es beweist doch nichts, denn wenn Menschen als Medien sprechen, verändert sich auch ihre Wortwahl. Aber wir brauchen uns gar nicht einmischen in den Streit der Wissenschaftler, denn wir etwas haben vor uns, das für sich spricht: eine Botschaft aus einer anderen Welt, eine Art Traum, einen tiefen Einblick in das Leben. Und den Kampf, den Johannes sieht, können wir in diesem Augenblick in uns selbst wahrnehmen, wenn wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten: Es ist der Kampf zwischen unserem eigensinnigen "Ich" und unserer Sehnsucht nach Menschlichkeit und Frieden.
Johannes sieht diesen Kampf in vielen Varianten und Details. Und das zeigt, daß er selbst diesen Kampf sein ganzes Leben lang geführt und beobachtet hat. Und von da her weiß Johannes auch, daß dieser Kampf niemand erspart bleibt.
"Im Geist" ist er. Seine Aufmerksamkeit verweilt also nicht bei den Dingen des Alltags, sondern beim Wesentlichen. Und das kann ja nie direkt, sondern nur in symbolischen Bildern beschrieben werden.
Johannes erlebt in diesem Augenblick also weder eine psychotische Episode noch sieht er etwas für ihn völlig Neues; er sieht vielmehr etwas, das er sehr gut kennt aus seiner täglichen Praxis des Ausharrens. Und jetzt, gegen Ende seines Lebens, übermittelt er seine Erfahrung in diesem großen Bilderbogen des Lebens. Und aus seiner tiefen Verbundenheit mit dem Menschlichen weiß er, daß sein Vermächtnis nichts Subjektives ist, sondern eine für alle gültige Offenbarung aus dem göttlichen Licht.
Johannes hört hinter sich "eine laute Stimme wie von einer Trompete". Nocheinmal: Die Vision des Johannes ist nicht die psychotische Halluzination eines grünen Jünglings. Die Stimme, die er hört, kommt aus seiner überaus reichen Lebenserfahrung. Sie ist eine bewußte Projektion. Der Seher weiß, wovon er spricht. Er hat etwas Entscheidendes mitzuteilen. Deshalb beginnt seine Schau mit dem Ruf des göttlichen Herolds. Und dessen "Stimme" befiehlt ihm, alles Folgende niederzuschreiben und als Buch auszusenden an sieben exemplarische christliche Gemeinden in Kleinasien auszusenden: Ephesos, Smyrna, Pergamon, Thyateira, Sardeis, Philadelphia und Laodikeia.
 
 
 
 

5... 1,12-16: Das erste Bild: Der Menschensohn
 

(12) Und ich wandte mich um, um die Stimme zu sehen,
welche mit mir redete, und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter, (13) und inmitten der Leuchter einen gleich dem Sohn eines Menschen, bekleidet mit einem fußlangen Gewand und um die Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel. (14) Sein Kopf aber und die Haare waren weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme, (15) und seine Füße wie Golderz in einem feurigen Ofen, und seine Stimme wie die Stimme vieler Wasser, (16) und in seiner rechten Hand hatte er sieben Sterne und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert und sein Gesicht war so, wie die Sonne scheint in ihrer Kraft.
 

Und als Johannes sich umwendet, sieht er, inmitten von sieben goldenen Leuchtern, einen, wie den Sohn eines Menschen.
Ist das Jesus? Es ist mehr als Jesus. Es ist die göttliche Idee vom Menschen, aus der wir alle hervorgegangen sind; es ist unser eigener göttlicher Kern, das Ebenbild Gottes, das in allen von uns wartet, um zu erscheinen, sobald wir es zulassen - das wir aber gewöhnlich nur als eine unbestimmte Sehnsucht wahrnehmen können, weil wir es mit unseren eigenen Vorstellungen und Wünschen vollkommen zugedeckt haben. In Jesus aber, der ein Mensch war wie wir, ist es in seiner ganzen Herrlichkeit erschienen und die Menschen haben seine Ausstrahlung gesehen, eine Ausstrahlung, wie sie nur einer haben kann, der "allein aus dem Vater geboren" ist (Joh 1,14). Aber dieses strahlende Wesen ist nicht nur in ihm, es ist genauso in uns, auch jetzt, in diesem Augenblick. Und jetzt erblickt es Johannes. Und was er sieht, ist die unbeschreibliche, unvergleichliche, göttliche Natur des Menschen.
Die Einzelheiten der folgenden Beschreibung sind gar nicht so wichtig, wie der Gesamteindruck des eben unbeschreiblich Gewaltigen und Schönen: Inmitten von sieben goldenen Leuchtern steht die Gestalt des Menschen. Die drei Seiten des Männlichen und die vier Seiten des Weiblichen beleuchten sie, denn männlich und weiblich ist jeder Mensch von Anfang an.
Und der Menschensohn ist bekleidet mit dem fußlangen Gewand, das Gott den Menschen im Paradies gegeben hat nach dem Sündenfall. Das Gewand unterscheidet den Erlösten von dem noch unschuldigen ersten Menschen. Der Menschensohn hier ist schon hindurchgegangen durch den Prozeß der Bewußtwerdung, der mit dem Sündenfall beginnt und der mit dem Absterben des eigenwilligen und die göttliche Natur verdunkelnden "Ich" an den Punkt führt, wo das Ebenbild das Urbild sieht, wo Gott sich durch seine Schöpfung selbst erkennt. (12f.)
Aus diesem Grund auch ist das Haupt und das Haar der menschlichen Gestalt strahlend weiß, wie Schnee; und die Augen sind wie Feuer, denn in ihnen lodert die reine Bewußtheit. Und die Füße sind gediegen wie Gold, aber nicht wie das erstarrte Gold einer Statue, sondern sie sind lebendig, feurig, in stetigem Fluß.
Und seine Stimme enthält alle Stimmen und sie ist belebend wie das Wasser. (14f.)
Und in der Hand hält er sieben Sterne - sieben himmlische Leuchten, stellvertretend für alle Himmelslichter, die den Menschen den Weg weisen. Und aus seinem Mund kommt ein scharfes, zweischneidiges Schwert, das Schwert der Unterscheidung, mit dem er - nicht "das Böse", sondern - das abschneidet, was der Welt des Sündenfalls angehört. Es ist das Schwert des Erzengels Michael. Es kommt aus dem Mund des Menschensohnes. An seinem Wort erweist sich, wer sich noch einbildet wie Gott zu sein und wer bereits würdig ist, zurückzukehren ins Paradies. Sein Wort schneidet alles ab, was nicht zur lauteren Natur gehört.
Und sein Gesicht strahlt wie die Sonne, ja die Sonne ist nur ein Abglanz seines Strahlens, denn er ist Gottes Ebenbild. (16)
 
 
 
 

6... 1, 17-20: Die Reaktion des Menschen Johannes auf die Begegnung mit dem Menschensohn und der Auftrag an ihn
 

(17) Und als ich ihn sah, fiel ich vor seine Füße wie ein Toter, und er legte seine Rechte auf mich und sagte: 'Fürchte dich nicht; ich bin der Erste und der Letzte (18) und der Lebendige; ich war ein Toter, und sieh, lebendig bin ich in die Äonen der Äonen, und ich habe die Schlüssel des Todes und des Hades.
(19) Schreibe nun, was du sahst und was ist und was danach geschehen wird! (20) Das Geheimnis der sieben Sterne, die du sahst auf meiner Rechten, und die sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne sind die Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden.'
 

Wenn der Sterbliche dem Unsterblichen begegnet, fällt er hin wie tot. Genauso sind die drei Lieblingsjünger Jesu hingefallen auf dem Berg Tabor, als er sie seine andere Seite wahrnehmen ließ, seine, und zugleich ihre eigene Teilhabe an der Ewigkeit. Solange ein Mensch sich mit seiner sterblichen Seite identifiziert kann er dieser Begegnung nicht standhalten. Doch während für die Jünger auf dem Berg Tabor die Erscheinung nach dem Schock verschwand, bleibt der Menschensohn hier in seinem göttlichen Glanz gegenwärtig. Johannes kann sich lösen. Der Menschensohn kann ihn beruhigen. Jetzt versteht Johannes, denn der Menschensohn ist jetzt auch in ihm auferstanden. Er weiß, daß der Erste und der Letzte und der Lebende auch in ihm da ist, ja daß er sogar eins mit ihm ist.
Der Menschensohn ist der Erste, denn er ist das Ebenbild Gottes. In ihm sieht Gott zum ersten Mal sich selbst, wie in einem Spiegel. Und er ist der Letzte, denn nach seiner Wiederkehr gibt es keine Trennung mehr. Und er ist der Lebendige. Denn er ist das Leben selbst, der veräußerte Gott, er verkörpert die ganze Schöpfung, in der sich durch die Menschwerdung der Prozeß der Selbsterkenntnis Gottes vollzieht. (17)
Und doch war er tot - denn dieser Prozeß ist undenkbar ohne die zeitweilige Trennung von Gott, von der Quelle des Lebens. Das ist der Tod. Und gelichzeitig ist der Tod die Kehrseite des Lebens. Alles was lebt, muß sterben - so lange, bis es in dem Prozeß des Lebens das ewige Wesen erkennt und erlebt und erlöst. Das Ebenbild Gottes ist dieses Wesen, das lebt von Äon zu Äon. Und das ist der Menschensohn. Er hat den Schlüssel des Todes und des Hades. Nur durch ihn können wir uns von unseren Identifikationen mit dem Vergänglichen lösen. Nur durch ihn erkennen wir unsere Natur im Ewigen. Und nur das holt uns heraus aus dem ewigen Verderben. (18)

Dieser Menschensohn nun läßt Johannes den Prozeß der Verstrickung und der Befreiung bildhaft sehen und er befiehlt ihm den ganzen Bilderbogen für uns aufzuzeichnen. Und der Menschensohn hilft uns auch gleich, die verschlüsselte Botschaft zu verstehen: (19)
Die sieben Sterne in seiner Rechten sind die Engel der sieben Gemeinden. So wie die ganze Welt in der Hand Gottes liegt, so ist das, woran die Gemeinden sich orientieren in der Hand des Menschensohnes. Die Geister, die die Gemeinden beherrschen, sind, wie wir gleich sehen werden, nicht vollkommen, aber sie stehen - noch - in Kommunikation mit ihrem Meister und die Gemeinden selbst sind - noch - ausgerichtet auf ihn. Sie beleuchten Ihn. Sie sind es, durch die auch andere Ihn sehen können. Sie sind daher wichtig für die ganze Welt und es ist wichtig, daß sie die Botschaft dieses Buches verstehen und weitergeben. Und dazu müssen zuerst sie selbst den Prozeß erfahren, in dem der Menschensohn erscheint. (20)
 
 

Weiter zu den Adressaten des Sehers (7-13)

Zum Inhaltsverzeichnis
Zur Vorbemerkung
Zu den Adressaten des Sehers:
Die Menschen, an die er sich wenden kann, bei denen eine Aussicht besteht, daß sie seine Botschaft hören (7-13)
Zu: Gewisse Menschen haben eine vollkommene Einsicht in das Wesen des Lebens (14)
Zu: Die meisten Menschen begreifen das Leben nicht; sie finden nur falsche Antworten (15)
Zu: Die ersten sechs Geheimnisse des Lebens (16)
Zu: Die Besiegelung derer, die sich besinnen (17-18)
Zu: Das siebte Siegel: Zunächst Stille, die Ruhe vor dem Sturm (19)
Zu: Sie ersten sechs "Trompeten" (Warnrufe) (20-22)
Zu: Himmlische Botschaften werden an die gepeinigte Menschheit gesandt (23-25)
Zu: Die siebte Trompete: Gottes Herrschaft ist wiederhergestellt (26)
Zu: Die Frau und der Drache (27-29)
Zu: Die spektakulären, aber illusionären Phänomene des Ego verführen die meisten (30-32)
Zu: Die Wahrheit zeigt sich (33-42)
Zu: Eine Zeit der Harmonie, die Wiederkehr des Ego und seine erneute Zerstörung (43-44)
Zu: Angesichts des Todes zeigt sich die Wirklichkeit (45)
Zu: Das Leben nach der Vernichtung des Ego (46-48)
Zu: Das eben Beschriebene wird in Kürze geschehen (49)

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